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Tierische Zellkulturtechnologie - Tierisch kultiviert

Bedeutung:
Besondere Bedeutung kommt tierischen Zellkulturen für die Herstellung komplexer biopharmazeutischer Produkte mit postranslationalen Modifikation zu. Bereits heute werden etwa 50 Prozent aller lizenzierten Biopharmazeutika mti Hilfe von Säugerzellen hergestellt. Mit der wachsenden Bedeutung rekombinanter Antikörper als Therapeutika wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch verstärken.

Zielsetzung:
Optimierung und Nutzung des Potentials von tierischen Zellen

  • Zellfabriken ("Products from Cells")
    Produktion komplexer Biomoleküle und moderner Impfstoffe

  • Produkt / Modellsystem ("Cells as Products")
    Entwicklung neuer (krebs) therapeutischer Verfahren

Forschung:
Die Arbeiten in Österreich umfassen alle Bereiche von der zellbiologischen und molekulargenetischen Charakterisierung tierischer Zellen bis zur Entwicklung von
GMP-konformen Prozessen zur Produktion von Biopharmazeutika.
Es bestehen daher auch enge Verflechtungen mit den Technologieplattformen "Bioverfahrenstechnik" und "Biopharmazeutische Technologie".

Industrie:
Im Bereich der tierischen Zellkulturtechnologie haben sich neben den "Global Players" Baxter und Sandoz in den vergangenen Jahren einige junge Firmen etabliert. Dazu zählen u.a. die Wiener Unternehmen Intercell, Igeneon, Polymun Scientific, TissueGnostics und Green Hills Biotechnology sowie Unternehmen im Technopol Krems wie Cell Danube oder MedBioscience.



Ansprechpartner: Dr. Dethardt Müller (IAM, BOKU Wien)




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